Digitales Festgeld: tokenisierte Geldmarktfonds als neue Option

Tokenisierte Geldmarktfonds werden zunehmend als digitale Alternative zum klassischen Festgeld beschrieben. Sie sind mit kurzlaufenden US-Staatsanleihen hinterlegt und rechnen die Zinsen häufig täglich ab.
Ein Beispiel ist der RWA-Tresor InvestaX Earn: Er hält tokenisierte Ansprüche auf US-Staatsanleihen und USD-Geldmarktfonds, mit täglicher Zinsabgrenzung und einer Mindesteinlage von 100 USDC.
Der Reiz gegenüber klassischem Festgeld liegt in der Flexibilität: Digitale Anteile lassen sich potenziell schneller handeln, und die Verzinsung ist transparent nachvollziehbar.
Zugleich gibt es einen wichtigen Unterschied, den Anleger kennen sollten: Es handelt sich um Wertpapiere bzw. Fondsanteile, nicht um einlagengesicherte Bankeinlagen. Eine gesetzliche Einlagensicherung wie beim Festgeld greift hier nicht.
Die Rendite folgt dem Marktzins der zugrunde liegenden Staatsanleihen und kann schwanken. „Digitales Festgeld“ ist daher eher eine anschauliche Beschreibung als ein rechtlich identisches Produkt.



