Zinstragende Stablecoins: wie die neue Anlageform funktioniert

Veröffentlicht: 2026  ·  Kategorie: Digitales Festgeld
Zinstragende Stablecoins: wie die neue Anlageform funktioniert

Zinstragende Stablecoins und tokenisierte Fonds sind eine noch junge Anlageform. Ihr Grundprinzip: Die Rendite der hinterlegten Reserven – meist kurzlaufende US-Staatsanleihen – wird an die Halter weitergegeben.

So verbinden diese Produkte zwei Eigenschaften: die Wertstabilität eines an den Dollar gekoppelten Tokens und eine laufende, marktnahe Verzinsung.

Technisch geschieht die Weitergabe der Rendite entweder über einen steigenden Anteilswert oder über regelmäßige Ausschüttungen. Registrierte Produkte wie YLDS orientieren sich am US-Referenzzins SOFR.

Wichtig ist die rechtliche Einordnung: Reine Zahlungs-Stablecoins dürfen nach dem US-amerikanischen GENIUS Act keine Zinsen zahlen. Renditeprodukte sind daher meist als Wertpapiere oder Fonds ausgestaltet.

Für Anleger bedeutet das: Die Renditen schwanken mit dem Marktzins und sind nicht garantiert. Es gelten die üblichen Anlagerisiken, und eine Einlagensicherung wie bei Bankguthaben besteht in der Regel nicht.