Commerzbank erhält als erste deutsche Universalbank die Kryptoverwahrlizenz
Die Commerzbank hat als erste deutsche Universalbank die Kryptoverwahrlizenz nach dem Kreditwesengesetz (KWG) erhalten. Damit darf sie Krypto-Vermögenswerte für ihre Kundinnen und Kunden verwahren.
Die Verwahrung (Custody) ist ein zentraler Baustein für regulierte digitale Vermögenswerte: Sie stellt sicher, dass Token sicher und rechtskonform aufbewahrt werden – eine Grundvoraussetzung, damit institutionelle Anleger überhaupt einsteigen.
Als klassische Universalbank mit breitem Privat- und Firmenkundengeschäft setzt die Commerzbank damit ein Signal, dass digitale Vermögenswerte im etablierten Bankgeschäft ankommen.
Die Deutsche Bank arbeitet an einer vergleichbaren Lizenz. Insgesamt bauen die deutschen Banken ihre Krypto-Strategie im Rahmen der EU-Verordnung MiCA konsequent aus.
Perspektivisch schafft die Verwahrlizenz auch die Grundlage, künftig regulierte Euro-Stablecoins und tokenisierte Wertpapiere für Kunden anzubieten – vom reinen Verwahren bis hin zu Handel und Emission.



