Euro-Stablecoin-Markt wächst – Deutsche Bank und Commerzbank (noch) außen vor
Der Markt für regulierte Euro-Stablecoins wächst spürbar. Neben dem von AllUnity ausgegebenen EURAU und Circles EURC arbeitet ein Konsortium aus neun europäischen Banken an einem eigenen, MiCA-konformen Euro-Stablecoin.
Trotz dieses Aufschwungs sind Deutschlands größte Banken – Deutsche Bank und Commerzbank – am Neun-Banken-Konsortium nicht beteiligt. Für Deutschland ist dort die DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen, vertreten.
Das bedeutet aber nicht, dass sich die Großbanken zurückhalten. Die Deutsche Bank verfolgt über die DWS-Beteiligung an AllUnity einen eigenen Stablecoin-Ansatz und nimmt zudem am Digital-Euro-Pilot der EZB teil.
Die Commerzbank wiederum hat als erste deutsche Universalbank die Kryptoverwahrlizenz erhalten und baut damit die Grundlage für ein eigenes digitales Vermögensgeschäft auf.
Für Anleger und Unternehmen entsteht so nach und nach ein europäisches Ökosystem regulierter Euro-Stablecoins. Der Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Ansätzen dürfte die Entwicklung in den kommenden Jahren weiter beschleunigen.



