Tokenisierte Geldmarktfonds als neue Rendite-Alternative

Tokenisierte Geldmarktfonds gewinnen als Alternative zu klassischen Stablecoins an Bedeutung. Es handelt sich um regulierte Fonds, die überwiegend in kurzlaufende US-Staatsanleihen investieren – jedoch mit Anteilen, die als Token auf einer Blockchain gehalten werden.
Der zentrale Unterschied zu einem reinen Stablecoin: Ein tokenisierter Geldmarktfonds gibt die Rendite der zugrunde liegenden Anleihen an die Anleger weiter, meist über den steigenden Anteilswert.
Damit bieten diese Fonds eine laufende, marktnahe Verzinsung, während ein klassischer Stablecoin nur den Wert stabil hält und selbst keine Zinsen zahlt.
Große Anbieter wie BlackRock (BUIDL) und Franklin Templeton (BENJI) haben solche Fonds aufgelegt. Der Markt für tokenisierte Staatsanleihen ist 2025 auf über 9 Milliarden US-Dollar gewachsen.
Zur Einordnung: Tokenisierte Geldmarktfonds sind regulierte Wertpapiere, keine einlagengesicherten Bankprodukte. Die Rendite schwankt mit dem Marktzins, und es gelten die üblichen Anlagerisiken.



