Deutsche Bank steigt über AllUnity in den Stablecoin-Markt ein

Über ihre Fondstochter DWS ist die Deutsche Bank am Gemeinschaftsunternehmen AllUnity beteiligt – zusammen mit dem US-Krypto-Unternehmen Galaxy und dem Handelshaus Flow Traders. AllUnity hat 2025 den Euro-Stablecoin EURAU gestartet.
Für die Deutsche-Bank-Gruppe ist das ein strategischer Einstieg in regulierte digitale Zahlungen. Statt Stablecoins anderen Anbietern zu überlassen, bringt sie ihre Erfahrung im Fonds- und Vermögensgeschäft direkt in ein reguliertes Produkt ein.
EURAU ist der erste vollständig gedeckte, MiCAR-konforme Euro-Stablecoin mit einer Lizenz der deutschen BaFin. Er ist zu 100 % mit Euro-Reserven hinterlegt und wird durch regelmäßige Nachweise transparent gehalten.
Zielgruppe sind vor allem institutionelle Nutzer: Banken, Fonds und Unternehmen, die schnelle, regulierte Euro-Zahlungen über die Blockchain abwickeln wollen.
Der Schritt zeigt, wie etablierte Häuser den Stablecoin-Markt zunehmend ernst nehmen – und dass reguliertes digitales Geld in Europa Realität wird.



